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[2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 | 2003] Dezember 2004 Der Weihnachtsmann war da, beim Opa Hermann. Ganz in echt, mit einem großen Bart und rotem Anzug und einem noch größeren Sack voller Geschenke. Weil ich kein Gedicht kannte, habe ich ihm das schöne Lied "O Tannenbaum" vorgesungen. Er war sehr beeindruckt. Ich hatte auch wieder Geburtstag. Morgens haben wir ganz lange im Schlafzimmer miteinander gekuschelt, und Mama und Papa haben: "Zum Geburtstag, viel Glück ..., liebe Fiona" gesungen. Und weil es so schön war, wurde für den Cäsar, die Mama-Brille, die Papa-Brille, ... das Lied auch nochmal gesungen. Wenn ich gefragt werde, wie alt ich bin, sage ich jetzt ganz stolz: zwei Jahre alt. Mama und Papa sind immer ganz verblüfft, wenn ich mal längere Sätze sage wie: Mama, komm mal bitte ins Badezimmer und gute Nacht sagen. Meine Tiere haben jetzt alle Namen, zum Beispiel der Hase Cäsar und der Hund Schnuffi. Sogar die 100 Katzen auf Mamas Poster werden von mir getauft. Die heißen etwa Fedi, Rack, Wuschel, Pünkti... Nur den Namen der Mickey Maus will mir keiner verraten. Wie heißt die? November 2004 Endlich haben wir die Schlüssel für das neue Haus bekommen und Mama und Papa schleppen alles vom Heidenpfuhl weg. Manchmal darf ich dabei helfen, manchmal gehe ich zu Katharina und Arthur. Mir gefällt unser neues Haus aber ganz gut. Als ich das erste Mal im Flur stehe, sage ich laut und deutlich: MEIN Haus! Ich habe auch ein schönes Zimmer, da hängt an der Wand ein Waschbär und der heißt Rascal. Deshalb ist das jetzt das Rascal-Zimmer und seit mein Bettchen drin steht, bin ich richtig umgezogen. Zum Leidwesen meiner Eltern kann ich jetzt Türen alleine aufmachen... Der Sankt Martin war in Glessen und hat MIR zugewunken. Er ist auf einem Pferd geritten und hat eine Bischofsmütze aufgehabt. Das hat mich noch mehr beeindruckt als der Weckmann und die schöne Elefanten-Laterne, die wir bei Elfriede gebastelt haben. Papa liest mir abends immer Geschichten aus dem Dicken-Mann-Buch vor, und wenn mir die Geschichte besonders gefallen hat, flüstere ich: Nochmal singen! Oktober 2004 Mama geht jetzt mir mir in Glessen zum Spielkreis bei Elfriede. Da sind eine Menge Kinder und wir basteln und singen und kneten. Manchmal wird auch was gebacken. Weil das Backergebnis dann so schön ist, will ich es anschließend nicht essen. Papa bringt mich ja schon immer abends ins Bett. Jetzt ist aber ganz wichtig: Papa setzt sich noch hin. Und dann hält Papa meine Hand, und erzählt mir, was heute passiert ist und was wir morgen vorhaben. September 2004 Mama übt jetzt ab und zu, mit mir aufs Töpfchen zu gehen. Es klappt noch nicht immer, meistens ist sie einfach nicht snellll genug. Aber am 1.9. hat es zum ersten Mal geklappt und ich habe nach einer längeren Sitzung mit dem Bestseller "Klara geht aufs Töpfchen" tatsächlich Pipi in meinen roten Elefanten gemacht. Dann bin ich aufgestanden und habe triumphierend FERTIG gebrüllt. Dafür wurde ich sehr gelobt. Mama und Papa sind schon ganz hektisch wegen des neuen Hauses. Jetzt gehen wir fast jeden Tag in ein anderes Geschäft und suchen eine Küche oder einen Fussboden oder was weiß ich aus. Mich interessieren vor allem die Rolltreppen und die langen Korridore, da kann man prima rennen. Bücher sind meine große Leidenschaft. Mama und Papa müssen mir immer vorlesen, den Kater Schnurr oder den Herrn Leopold oder eines der vielen anderen. Ob sie schon wissen, dass ich diese Bücher schon lange auswendig kann? Ab und zu lese ich auch mal wichtige Wörter laut vor. Damit wir nicht vor dem Umzug noch alle überschnappen, waren wir zwei Wochen im Urlaub auf Formentera. Die Reise war schrecklich und sehr anstrengend, dafür war der Strand aber erstklassig. Sooooo einen grossen Sandkasten hätte ich hier auch gerne. Das Meer war mir wegen der vielen Wellen etwas unheimlich, deshalb sind wir dann nachmittags immer an den Pool gegangen, da konnte ich besser spielen und auch mal schwimmen. Und es gab jeden Tag Nudeln und Pommes und mittags ein Eis. Ich wiege jetzt glatte 11 Kilo bei knapp 90 cm Länge, das muss sogar die Mama durchgehen lassen. Weil alle anderen Kinder dort italienisch (sic!) gesprochen haben, habe ich meinen Sprachschatz mal um Ciao, Si, No und Bella erweitert. August 2004 Ich spiele jetzt gerne mit meinen Puzzles. Ich habe meine Eltern darauf trainiert, mir auf Kommando immer das richtige Puzzle zu reichen: Mann! oder Kind! oder Milch! Meine musikalische Fortbildung macht auch Fortschritte. Bei den Liedern kann ich jetzt schon mitsingen und Glockenspiel spiele ich mit meinem Papa im Duett (wir haben jeder ein Instrument). Und damit es nicht so langweilig wird, wird alle 30 Sekunden das Instrument getauscht. Ich helfe jetzt auch gerne im Haushalt mit. Vor allem Putzen und Blumen gießen haben es mir angetan. Mein Gießkanne fülle ich immer im Sandkasten mit Sand. Damit werden dann die Blumen im Garten gegossen. Mein Fußballtrainig (bei jedem Schuss rufe ich Toooor!) habe ich ausgeweitet. Unser Kater Gandalf spielt jetzt auch mit: er spielt den Ball. Auch kann ich gar nicht leiden, wenn er auf Mamas oder Papas Schoß sitzt, das ist doch mein Platz. Wir haben einen neuen Babysitter. Alexandra passt jetzt immer auf mich auf, wenn Mama und Papa durch den Wald laufen. Alexandra hat auch einen grossen Hund: Pai, mit dem gehen wir immer spazieren. Und ich war auch schon mir ihr reiten. Mama und Papa haben ein Haus gekauft. Ich weiß zwar noch nicht genau, was das bedeutet, aber sie sind ganz aufgeregt. Sie gehen jetzt ganz oft zu Banken und anderen Menschen in Anzügen. Meistens bin ich mit dabei, dann stehe ich natürlich im Mittelpunkt. Manchmal gehe ich solange aber auch zu Tante Cesca, das ich auch schön. Juli 2004 Der Papa ist mit dem Flugzeug aus Amerika zurückgekommen. ICH habe ihn am Flughafen als erstes entdeckt, das gab ganz grossen Jubel. Jetzt sage ich zu jedem Flugzeug am Himmel mit wilden Gesten: Papa! Und außerdem muß der Papa jetzt die 2 Wochen erst mal bei mir abarbeiten: Wenn er lesen will, nehme ich ihm Zeitschrift aus der Hand, und sage: ne, ne, ne. Einen Tag nachdem der Papa wieder da war, ist die Luzi gestorben, ausgerechnet am Geburststag von Heather. Das war ganz schrecklich und wir sind alle sehr traurig. Wir vermissen sie sehr, vor allem der arme Gandalf, der ist jetzt oft einsam. Alle weißen und roten Katzen in meinen Bilderbüchern heißen jetzt Huhti und haben dolles Aua am Auge. Meine Lieblingsbeschäftigungen sind zur Zeit Sandkastenbuddeln, Leitern hochklettern und im wilden Galopp auf dem Holzpferd nach Larremy [*] reiten. Ich singe auch gerne Lieder, wobei ich mir vorsichtshalber selber die Ohren dabei zuhalte... Freitags gehen meine Eltern in den Wald zum Joggen. Sollen sie ruhig, macht mir gar nix aus. Dann kommt nämlich der weltbeste Babysitter Dirk und paßt auf mich auf! Ich empfange ihn schon an der Türe mit lautstarkem Diehrt, Diehrt und dann macht der Diehrt eine Stunde lang alles, was ich will. Und auch so oft und so lange ich will. Toll, ne? Gegen Ende des Monats war ich tatsächlich mal krank: beide unteren Eckzähne wollten gleichzeitig ans Tageslicht. Ich hatte Fieber und konnte den ganzen Tag nur jammern und kuscheln. Nachts mußte ich sogar nochmal mit bei Mama im Bett schlafen, soooo weh hat mit alles getan. Juni 2004 Das Papphaus ist doch fertig geworden und auch schön bunt angemalt. Wenn ich dort hineingehe, mache ich am liebsten alle Türen und Fenster zu, dann ist es so schön tumeli (schummelig). Die faulen Fellwürste liegen auch gerne darin, Mama hat nämlich ein dickes Kuschelkissen hineingelegt. Meinen Kinderwagen schiebe ich jetzt schon selber, vor allem, wenn es bergab geht. Mit den neuen Sandalen von Tante Rosi geht das nochmal so gut. Und klettern kann ich wie eine Weltmeisterin. Kein Sofa, kein Stuhl und vor allem keine Rutsche sind mehr vor mir sicher. Meinem Papa wird immer ganz schwindelig beim Zugucken. Bevor ich baden gehe, laufe ich immer ins Zimmer vom Papa. Dort haue ich erst mal auf die großen Trommeln, und dann hole ich zwei Tin Whistles (Flöten). Eine davon gebe ich der Mama, und dann spielen wir im Duett. Ich singe auch gerne, z.B. das Lied vom armen Elefanten, und "summ, summ, summ, Bienchen summ herum". Okay, mit dem Text hapert's noch ein bißchen, aber ein Anfang ist gemacht. Zähnemäßig war der Juni eher bescheiden, nur der Eckzahn oben links hat sich am 20.06.2004 blicken lassen. Von all den lieben Leuten, die uns besuchen kommen, kann ich jetzt auch schon die Namen: Onkel Bobis (Boris), Tante Teta (Francesca, verflixt), Opa Tefan (Stefan), Oma Didi (Sigrid), Ania (Anika), Melli (Melanie), Addi (Adeline), Mamie (Marie) und Tans (Franz). Und sogar der manchmal etwas mürrische Onkel Bobis schmilzt wie Eis in der Sonne, wenn ich seinen Namen sage. Papa hat es aufgrund meiner rasanten Fortschritte im Sprechen aufgegeben, das Wörterbuch Fionisch zu aktualisieren... Als mein Opa im Fernsehen ein Interview mit Johnny Depp sieht, laufe ich ganz aufgeregt zum Fernseher und rufe: Papa, Papa. Habe ich doch glatt den Johnny Depp für meinen Papa gehalten, sehen sich aber auch zu ähnlich. Am Ende des Monats fliegt mein Papa zu einer Java-Konferenz nach Amerika, sagt er und sagt Mama. Amerika, was soll das sein? Kann man das vielleicht essen, wie Papia (Paprika) oder Mato (Tomate)? Mai 2004 Der Mai hat reichlich Zähne für mich im Gepäck gehabt, einen Backenzahn unten links (20.05.), einen Backenzahn unten rechts und den ersten (Vampir)-Eckzahn oben rechts (26.05.). Ich futtere damit wie ein Scheunendrescher und wiege zur Freude meiner Eltern am Monatsende exakt 10,0 kg. Bei meinen gut 80 cm wächst mir jetzt tatsächlich ein kleines Bäuchlein. Meine Lieblingsbeschäftigungen sind zur Zeit Sandkastenbuddeln, Bobbycar fahren und im großen Bärenbuch von Oma Marlies lesen. Ein Spielhaus aus Pappkarton ist in Vorbereitung. Wie ich meine Eltern kenne, wird es Weihnachten vielleicht schon eine Türe besitzen... Dafür waren sie an einem der zahlreichen Feiertage mit mir in einem ganz schönen Tierpark in Dormagen-Delhoven. Die Pferde, Enten, Pfauen, Ziegen und auch der Super-Spielplatz haben mir viel Spaß gemacht. Auf dem Heidenpfuhl bin ich mittlerweile eine anerkannte und beliebte Bewohnerin. Die Nachbarsmädchen kommen gerne über den Zaun zum Spielen, sie leihen mir ihre Spielsachen und lesen mir was vor. Alle wollen mich gerne als kleine Schwester haben. Auch erhalte ich Nachhilfe im Rutschen - rückwärts und auf dem Bauch, was es nicht alles gibt. Der örtliche Einzelhandel ist auch gut auf mich zu sprechen, wahrscheinlich weil ich meistens gutgelaunt bin und alle lautstark mit HALLO begrüße. Auf dem Markt bekomme ich stets Äpfel und Käsescheiben geschenkt, beim Bäcker kriege ich mein Lieblingsbrötchen mit Kürbiskernen. Die Volksbank hat mir einen Kuschelbären geschenkt und vom Autohändler erhielt ich einen dicken Wasserball. Mama will mich demnächst alleine mit einem Korb loschicken, mal sehen, womit ich wieder nach Hause komme... April 2004 Der April war sprichwörtlich wechselhaft und durchwachsen!
Aus Versehen habe ich nachmittags mal Oma Sigrid und Opa Stefan angerufen. Die waren ganz erstaunt, nach dem Klingeln meine Stimme zu hören. Da ich nichts wichtiges zu besprechen hatte, habe ich dann das Hallo-Telefon auf dem Boden abgelegt und mich meinen Bilderbüchern zugewandt. Besonders gut finden meine Eltern, daß ich jetzt meinen eigenen Namen sagen kann. Ich habe mehrere Varianten, man weiß ja nie: Nona , Ninona oder Nano - gemeint bin immer ich. GANZ SCHLECHT war, daß ich mir am Gründonnerstag den Arm gebrochen habe, als ich über mein Schaukelpferd gefallen bin. Mama und Papa waren mit mir im Krankenhaus und da habe ich einen Gips gekriegt! Hat nicht sehr weh getan, war aber hinderlich beim Spielen und Essen. Vor allen Dingen konnte ich 2 Wochen lang nicht in die Badewanne und auch nicht schwimmen. März 2004 Ich plappere wie ein Wasserfall. Vor allem die Körperteile haben es mir angetan: Bauch, Bein, Arm, Popo, Kopf, Auge, Nase, Mund, Ohr. Natürlich zeige ich auch dabei auf das richtige Körperteil. Warum Papa und Mama wohl immer die Augen zumachen, wenn ich Ihnen zeigen möchte, wo ihre Augen sind. Hier ist ein kleiner Überblick über meinen Wortschatz. Da ich mit dem Laufen ganz tolle Fortschritte mache, und es draußen wärmer geworden ist, bekomme ich meine ersten eigenen Schuhe. Papa und Mama fahren mit mir in ein Kinderschuhgeschäft und ich räume dort fleißig die Regale aus. Am Ende entscheiden sich Papa und Mama für ein wunderschönes rotes Paar, und ich darf draußen meine ersten eigenen Schritte in der großen weiten Welt machen. Jetzt zeigt sich erst richtig mein ausgeprägter Wille: ich will immer in die andere Richtung als meine Eltern laufen. Es gibt wieder zwei neue Zähne. Die vordere Reihe ist mit Zahn Nummer 8 am 04.03.04 unten rechts komplettiert worden und am 15.03.04 erscheint oben der erste Backenzahn. Das Wetter ist schöner geworden, und Mama hat im Garten einen Sandkasten aufgebaut. Das ist toll, ich kann stundenlang den Sand hin- und herschaufeln, auch die Blumen und die Katzen bekommen schon mal eine Ladung ab. Auf dem Spielplatz werde ich um mein Sieb beneidet, das ist nämlich ein original Küchensieb, und das hat sonst keiner. Kurz darauf bekomme ich auch noch eine Rutsche, die steht zuerst im Wohnzimmer, wird aber auch bei schönem Wetter im Garten aufgestellt. Ich kann schon alleine die 3 Stufen steigen, nur unten fangen Papa oder Mama mich noch auf. Die Nachbarskinder zeigen mir, wie man rückwärts oder auf dem Bauch rutscht. Schäfchen und andere Stofftiere sind der Hit. Ich kuschele mit Ihnen, und abends, bevor ich schlafen gehe, bringe ich jedes von ihnen zu Bett. Auch mit meinen beiden Miaus kuschele ich total gerne. Ich war zwei Tage alleine bei Oma Marlies in Trier, als Papa und Mama auf einem Seminar waren. Mir hat das sehr gut gefallen. ICH hätte das auch noch länger ausgehalten, aber die Mama nicht und die Oma war recht geschafft... Ich lese sehr gerne. Meistens Bilderbücher, von denen es fast täglich neue gibt, aber auch die Gelben Seiten und Versandhauskataloge haben es mir angetan. Man muss ja schließlich wissen, was die Welt zu bieten hat. Februar 2004 Um die wichtigste Frage der letzten Zeit direkt zu beantworten: natürlich kann ich schon laufen! Am 27.02.2004 habe ich meine ersten fünf eigenen Schritte gemacht, vom Hochstuhl zur Bank. Und dann von Mama zum Papa und dann von der Küche ins Wohnzimmer. Warum die Großen da wieder so einen Wind drum machen, klappt doch wie am Schnürchen.
Mama war mit mir mal wieder zu Besuch bei Oma Marlies in Trier. Das war grosse Klasse: da darf ich nämlich einfach alles, z.B. Sahne essen, sogar direkt aus der Dose. Und Schnee habe ich probiert, schmeckt auch ganz passabel. Wenn Mama und Papa NEIN sagen, frage ich Oma und Opa... Meinen Sprachschatz habe ich um einige neue Wörter bereichert: hallo (sagen die Großen immer am Telefon), heiss! (ist der Tee und alles was ich nicht essen will) und meine Universal- Lieblingswörter Ticktack und Bär. Und weil mein Papa sich abends gerne als Tierstimmenimitator betätigt, kann ich auch wauwau, IA, piep piep, miau. Am Kakadu (tata-u!) und erst recht an der vermaledeiten Schildkröte muß ich noch ein wenig arbeiten. Am allerliebsten spiele ich mit Tuben, Schüsseln und Behältern aller Art: öffnen, füllen, auskippen und von vorne anfangen. Mama hat die alte Bank vom Ur-Opa Erich wieder aufgemöbelt. Die steht jetzt vor dem Küchenfenster und ist mein Turngerät zum klettern, abhängen und rumrutschen. Wenn nur die beiden Katzen sich nicht immer darauf so breit machen würden! Januar 2004 Mama war schon etwas besorgt, dass ich den Rest meines Lebens nur auf 4 Zähnen kauen werde, aber da hat sich der fünfte Zahn am 23.01.04 oben rechts durchgebohrt. Ich esse alles, was die Großen auftischen und wiege endlich 9 kg.
Weil das alles doch recht anstrengend ist, bin ich eine richtige Langschläferin geworden. Mein Durchschlaf-Rekord steht bei 9.25 Uhr. Zum Leidwesen meines Papas passiert das aber NIE sonntags, wenn er mit mir aufstehen muß. Ich habe auch zwei neue, anscheinend sehr wichtige Wörter gelernt: AA und Pippi. Die verwende ich gerne als Kommentar zum Inhalt meiner Windel, nicht etwa als Vor-Ankündigung. Mehr Begeisterung kann ich bei Mama und Papa hervorrufen, indem ich in die Hände klatsche und lautstark "batte, batte" krähe. Dann singen die beiden mir immer das schöne Lied vom Kuchenbacken vor. Von allen Spielzeugen mag ich Bilderbücher am liebsten, vor allem das mit den Tieren. Dann wird gekräht, gegackert, gewiehert und gebellt, das ist enorm witzig. Papa macht besonders gerne das Kaninchengeräusch! |
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